09. Oktober 2018

Gemeinsam wohnt man weniger allein

Unter diesem Motto lud der Immobilienfonds zu einem Informationsgespräch mit Experten ins GABRIUM und stellte einen weiteren möglichen Baustein der Lebenswelten St. Gabriel vor.

Ein gesellschaftlich akuelles Thema: Immer mehr Single-Senioren wollen nicht einsam oder „betreut“, sondern selbstbestimmt und in Gemeinschaft mit anderen in einer vertrauten Umgebung leben. Ist gemeinschaftliches Wohnen eine gute Alternative? Und wäre das eine Option für den Standort St. Gabriel?  Um diese Fragen ging es in drei spannenden Impulsvorträgen, die das Thema von verschiedenen Seiten beleuchteten. Architektin und Expertin für gemeinschaftliches Wohnen DI. Dr. Freya Brandl stellte anhand von Best Practice-Beispielen verschiedene Formen des Cohousings vor: Alt und Jung oder Wohnen zwischen 50 und 75. Bei allen Wohnprojekten steht das nachbarschaftlich freundliche Miteinander in unserer Gesellschaft im Mittelpunkt. Der ökonomische Vorteil liegt auf der Hand: Gemeinschaftliche Bauprojekte bewirken für seine künftigen Bewohner eine hohe Energie-, Flächen-, und Kosteneffizienz, wenn sie aus großen Häusern und Wohnungen in kleinere Einheiten übersiedeln, in denen viele Räume und Geräte gemeinschaftlich genutzt werden.

Informationen aus der Praxis: Während  der Generaldirektor der VKB Bank Linz, Mag. Christoph Wurm, im Anschluss mögliche Finanzierungsmodelle aufzeigte, erläuterte der Vorstandsvorsitzende der ISG Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft, DI. Herwig Pernsteiner die Vorteile einer Genossenschaft für Seniorenwohnprojekte.

Reges Interesse: Unter den zahlreichen Teilnehmern befanden sich interessierte Ordensmitglieder, Mieter, aber auch Anrainerinnen, für die ein Alterswohnsitz in St. Gabriel durchaus eine Option darstellt. Die rege Diskussion über diese neuen Formen des Wohnens speziell im Alter wurde bei einem köstlichen Mittagessen im Gewölbesaal des GABRIUM fortgesetzt.
Fazit: Die Lebenswelten St. Gabriel bieten bautechnisch und atmosphärisch optimale Voraussetzungen für gemeinschaftliche Wohnprojekte. In der Region gibt es kaufkräftige Interessenten, die solchen Wohnformen gegenüber aufgeschlossen sind und die den Standort sehr schätzen. Jetzt gilt es die Vision Schritt für Schritt zu konkretisieren.

Mehr Infos zu gemeinschaftlichem Wohnen finden Sie unter www.kolokation.net
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Friedrich Mayrhofer, Vorstand des Immobilienfonds der Steyler Missionare, zeichnet die Vision der Lebenswelten St. Gabriel. (c) Laut + Luisa
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DI Herwig Pernsteiner, DI. Dr. Freya Brandl, IF-Vorstand Friedrich Mayerhofer und Mag. Christoph Wurm freuen sich über das rege Interesse. (c) Laut + Luisa
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